Zehn Jahre iPad – Vom “Jesus”-Tablet zum Arbeits-Werkzeug

Steve Jobs stellt das erste ipad vor (2010)

Der Hype, den die Vorstellung des iPad vor zehn Jahren auslöste, war enorm. Der Tablet Computer von Apple sollte die Ära nach dem Personal Computer einleiten. Doch so leicht lässt sich der PC vom iPad nicht verdrängen. Die Reaktionen auf die Vorstellung des iPad am 27. Januar 2010 fielen selbst für Apple-Verhältnisse überbordend aus. “Das letzte Mal, als …

Weiterlesen …Zehn Jahre iPad – Vom “Jesus”-Tablet zum Arbeits-Werkzeug

1984 – Der berühmte Super-Bowl-Werbespot

Die TV-Werbung von Apple im Vorfeld des Marktstarts des Apple Macintosh während des Super Bowl XVIII der amerikanischen Football-Liga NFL am 2. Januar 1984 hat Medien- und Computergeschichte geschrieben. Der von Regisseur Ridley Scott produzierte Spot “1984” für den ersten Apple Macintosh Werbung wurde zum besten Werbespot aller Zeiten (Advertising Age). gewählt. Zu Beginn des …

Weiterlesen …1984 – Der berühmte Super-Bowl-Werbespot

Apple-History-FAQ: Die Apple-Geschichte in Fragen und Antworten

Wer sind die Gründer von Apple? Apple wurde am 1. April 1976 von Steve Jobs, Steve Wozniak und Ron Wayne gegründet. Wayne zog sich bereits bereits elf Tage später aus der Garagenfirma wieder zurück, weil er das finanzielle Risiko scheute. Wie wurde Apple bekannt? Apple hat mehrfach in der Computer- und Elektronik-Geschichte wichtige Meilensteine gesetzt. …

Weiterlesen …Apple-History-FAQ: Die Apple-Geschichte in Fragen und Antworten

Hello, I’m Macintosh – Wie der Apple Macintosh die Welt veränderte

Es ist das Super-Bowl-Finale am 22. Januar 1984, knapp hundert Millionen Menschen schauen zu. Das Spiel selbst verläuft weniger spannend – bereits zur Halbzeit liegen die Los Angeles Raiders gegen die Washington Redskins mit 21:3 in Führung. Für Furore sorgt viel mehr ein außergewöhnlicher Werbespot, der im dritten Viertel ausgestrahlt wird. In dem 60 Sekunden …

Weiterlesen …Hello, I’m Macintosh – Wie der Apple Macintosh die Welt veränderte

Steve Jobs: “Stay hungry, stay foolish” – Deutsche Übersetzung der Stanford-Rede

Am 12. Juni 2005 hielt Apple-Gründer Steve Jobs eine Rede vor Absolventen der Stanford-Universität. Er hatte gerade eine erfolgreiche Krebsbehandlung überstanden. Nie wieder sprach Jobs so offen über sein Leben.

Steve Jobs’ 2005 Stanford Commencement


Steve Jobs’ 2005 Stanford Commencement Address in German translation:

“Bleibt hungrig, bleibt tollkühn” – Steve Jobs über das Leben

Der volle Text der Ansprache in einer leicht gekürzten Übersetzung (German translation):

Ich fühle mich geehrt, heute mit Ihnen bei der Abschlussfeier in einer der besten Universitäten der Welt zu sein. Ich habe nie eine Hochschule abgeschlossen. Um ehrlich zu sein, so nahe wie jetzt gerade war ich einem College-Abschluss noch nie. Heute möchte ich Ihnen drei Geschichten aus meinem Leben erzählen. Das ist alles. Keine große Sache. Nur drei Geschichten.

Bei der ersten geht es darüber, die Punkte zu verbinden.

Ich habe das Reed College nach sechs Monaten geschmissen, und dann noch 18 Monate frei besucht, bevor ich das Studium endgültig abbrach. Warum habe ich nicht weitergemacht?

Weiterlesen …Steve Jobs: “Stay hungry, stay foolish” – Deutsche Übersetzung der Stanford-Rede

Apple Lisa: Legendäre Computerneuheit und gigantischer Flop

Apple Lisa gilt als der erste relevante Computer für den Massenmarkt, der über eine grafische Bedienoberfläche verfügte. Noch vor dem Macintosh versuchte Apple mit Lisa, das revolutionäre GUI-Konzept aus dem legendären Forschungszentrum Xerox PARC umzusetzen. Und obwohl Apple im Vergleich zum Xerox Alto, der nur in niedrigen Stückzahlen verkauft wurde, vieles richtig gemacht hat, geriet auch Apple Lisa zu einem Flop, der fast das damals noch sehr junge Unternehmen Apple Computer Inc. in den Abgrund gerissen hätte.

Die Geschichte von Apple: Die Achterbahnfahrt von der Garage im Silicon Valley zum wertvollsten Konzern der Welt

Apple hat in seiner Geschichte Höhen und Tiefen erlebt: Kurz vor der Rückkehr von Steve Jobs 1997 stand das Unternehmen sogar kurz vor der Pleite. In der zweiten Ära wurde Apple dann nicht nur gerettet, sondern erklomm den globalen Börsengipfel. Der derzeitige Apple-Chef Tim Cook konnte diese Stellung sogar ausbauen, musste aber auch Rückschläge hinnehmen. Die Achterbahnfahrt für Apple ist lange noch nicht zu Ende.

Eine Zufallsbegegnung hat den Lauf der Computergeschichte entscheidend geprägt: Über Bill Fernandez, einen gemeinsamen Freund, lernten sich 1971 der 15 Jahre alte Highschool-Schüler Steve Jobs und der fünf Jahre ältere College-Student Steve Wozniak kennen. Die beiden “Steves” konnten sich für Elektronik begeistern, liebten derbe Späße und wurden so trotz des Altersunterschieds enge Freunde.

Steve Jobs und Steve Wozniak (1976)
Steve Jobs und Steve Wozniak (1976)

Wozniak, den alle nur “Woz” nannten, war ein Einzelgänger und leidenschaftlicher Tüftler, der als technisches Genie unter den vielen anderen jungen Computer-Bastlern im Silicon Valley herausragte. Jobs fehlte dieses Talent, er hatte aber schon als junger Mann – im Gegensatz zu Woz – eine konkrete Vorstellung davon, wie man mit Technologie die Welt verändern und auch Geld verdienen kann.

Eine erste prägende Erfahrung, wie man mit neuer Technologie alte Strukturen überlisten kann, machten die beiden Steves beim “Blueboxing”. In einem “Esquire”-Artikel las Woz, wie Hacker und Phreaker eine Methode gefunden hatten, kostenlos Ferngespräche zu führen. Held des Artikels war der Hacker “Captain Crunch”. Er hatte mit Hilfe einer Plastikpfeife aus einer Cornflakes-Packung herausgefunden, wie man mit bestimmten Tönen die Systeme des Telefongiganten AT&T manipulieren konnte, um kostenlose Telefonate zu ermöglichen. Die beiden Steves waren elektrisiert.

Wozniak and Jobs Blue Box, ca. 1972.
Blue Box von Wozniak und Jobs (1972)

Woz konstruierte aus billigen Elektronik-Teilen und einem kleinen Lautsprecher ein vollgestopftes Kästchen, mit dem man die Tonfolgen viel präziser und eleganter erzeugen konnte als mit der Spielzeug-Pfeife. „Mit einer Blue-Box konnten wir dem System vorgaukeln, wir seien ein Telefon-Computer“, erinnerte sich Steve Jobs später. „Du konntest aus einer Telefonzelle White Planes, New York, anrufen, dann eine Satellitenverbindung nach Europa aufbauen, eine Kabelstrecke in die Türkei legen, nach Los Angeles zurückverbinden. Man konnte eine Verbindung drei, vier Mal um den Globus herum aufbauen und ein Telefon in der Nachbarschaft anrufen. Wenn man etwas in den Hörer rief, kam es 30 Sekunden später auf dem anderen Hörer an.“

Weiterlesen …Die Geschichte von Apple: Die Achterbahnfahrt von der Garage im Silicon Valley zum wertvollsten Konzern der Welt

Steve Jobs (1955-2011)

Ohne Steve Jobs hätte es Apple nie gegeben. Er wollte nicht nur die Kumpel im Homebrew Computer Club beeindrucken, sondern hatte von Beginn eine viel größere Vision. Doch erst in zweiten Anlauf gelang es ihm, seine charakterlichen Schwächen zu überwinden und vor allem mit dem iPhone die Welt zu verändern.

Die Geschichte des iPod

Anfang der 2000-er Jahre war die Musikindustrie verzweifelt. Die CD-Verkäufe waren im Sinkflug. Im Internet grassierte die Musik-Piraterie mit immer neuen Tauschbörsen. Und eigene Abo-Dienste der Musikverlage im Netz fanden kaum Nutzer wegen komplizierter Bedienung und umständlicher Kopierschutz-Auflagen. Da schlug die Stunde von Apple: Steve Jobs erkannt zum einen, dass die bislang verfügbaren MP3-Player nicht …

Weiterlesen …Die Geschichte des iPod