Steve Jobs: “Stay hungry, stay foolish” – Deutsche Übersetzung der Stanford-Rede

Am 12. Juni 2005 hielt Apple-Gründer Steve Jobs eine Rede vor Absolventen der Stanford-Universität. Er hatte gerade eine erfolgreiche Krebsbehandlung überstanden. Nie wieder sprach Jobs so offen über sein Leben.

Steve Jobs’ 2005 Stanford Commencement


Steve Jobs’ 2005 Stanford Commencement Address in German translation:

“Bleibt hungrig, bleibt tollkühn” – Steve Jobs über das Leben

Der volle Text der Ansprache in einer leicht gekürzten Übersetzung (German translation):

Ich fühle mich geehrt, heute mit Ihnen bei der Abschlussfeier in einer der besten Universitäten der Welt zu sein. Ich habe nie eine Hochschule abgeschlossen. Um ehrlich zu sein, so nahe wie jetzt gerade war ich einem College-Abschluss noch nie. Heute möchte ich Ihnen drei Geschichten aus meinem Leben erzählen. Das ist alles. Keine große Sache. Nur drei Geschichten.

Bei der ersten geht es darüber, die Punkte zu verbinden.

Ich habe das Reed College nach sechs Monaten geschmissen, und dann noch 18 Monate frei besucht, bevor ich das Studium endgültig abbrach. Warum habe ich nicht weitergemacht?

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Mike Markkula

Mike Markkula im Büro von Apple (1977)

Wie Mike Markkula die Erfolgsgeschichte von Apple erst möglich gemacht hat

Steve Jobs und Steve Wozniak sind in die Computer-Geschichte als die Gründer von Apple Computer eingegangen. Einer breiteren Öffentlichkeit blieb dabei verborgen, dass im Hintergrund ein Mann wirkte, ohne den es den Erfolg von Apple nie gegeben hätte. Die Rede ist nicht vom dritten Apple-Gründer Ronald Wayne, der nach knapp zwei Wochen schon wieder ausstieg und seinen Anteil von zehn Prozent wieder zurückgab, sondern von Mike Markkula, der als Investor und Manager eine maßgebliche Rolle bei Apple spielte.

Im Herbst 1976 suchte Jobs nach Investoren, um die Produktion des neu entwickelten Apple II finanzieren zu können – und landete nach einer kurzen Odyssee bei Mike Markkula. Dieser hatte bereits als junger Mann bei Fairchild und Intel durch Aktien-Optionen ein Millionenvermögen angehäuft und sich mit 32 Jahren aus der Halbleiter-Industrie in ein Leben als “Privatier” verabschiedet.

Atari-Gründer Nolan Bushnell
Atari-Gründer Nolan Bushnell lehnte 1976 eine Investition in Apple ab

Der Finanzbedarf der Garagenfirma Apple war – zumindest aus der Perspektive der mittellosen Gründer – enorm: Allein  für die Fertigung des Plastikgehäuses hatte Jobs ein Investitionsvolumen von 100.000 Dollar kalkuliert. Insgesamt benötigte die junge Firma über 200.000 Dollar, um den von Steve Wozniak (“Woz”) konstruierten Apple II Wirklichkeit werden zu lassen. Jobs fragte zunächst Nolan Bushnell, den Gründer von Atari, ob er nicht für 50.000 Dollar ein Drittel der Anteile von Apple übernehmen wolle. Schließlich hatte Bushnell Jobs einige Jahre zuvor bei Atari eingestellt – wegen seiner fehlenden sozialen Kompetenz war der junge Mann allerdings in die Nachtschicht bei Atari verbannt worden. “Ich war so schlau, Nein zu sagen”, erinnerte sich Bushnell gegenüber Steve-Jobs-Biograf Walter Isaacson später mit einem sarkastischen Unterton an die verpasste Chance seines Lebens. “Es ist irgendwie lustig, daran zu denken, wenn mir nicht gerade die Tränen kommen.”

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Apple History TV: Steve Jobs präsentiert das iPad (2010)

Das erste iPad wurde von Steve Jobs am 27. Januar 2010 in San Francisco präsentiert: In der Keynote zur “MacWorld Expo” zeigte er zunächst eine Folie, mit einem iPhone und einen Laptop, zwischen denen ein Fragezeichen stand. “Die Frage lautet, ist hier noch Platz für etwas in der Mitte?”, rief er. Dieses “Etwas” müsse alle …

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Steve Jobs (1955-2011)

Ohne Steve Jobs hätte es Apple nie gegeben. Er wollte nicht nur die Kumpel im Homebrew Computer Club beeindrucken, sondern hatte von Beginn eine viel größere Vision. Doch erst in zweiten Anlauf gelang es ihm, seine charakterlichen Schwächen zu überwinden und vor allem mit dem iPhone die Welt zu verändern.

Wie die Gründer von Apple reich wurden

1980: Börsengang Apple Computer

Die beiden maßgeblichen Gründer von Apple, Steve Jobs und Steve Wozniak, stammten aus kleinen Verhältnissen. Ohne großes Budget machten sie sich daran, die ersten Personal Computer zu entwickeln. Mit dem Börsengang von Apple 1980 zahlte sich der Wagemut der beiden aus. Richtig reich wurde Steve Jobs allerdings erst nach seinem Weggang von Apple.

John Sculley

Die Chance, die Welt zu verändern Ein Satz wird John Sculley bis an sein Lebensende verfolgen: “Möchten Sie wirklich den Rest Ihres Lebens damit verbringen, Zuckerwasser zu verkaufen oder wollen Sie die Chance ergreifen, die Welt zu verändern?” (“Do you want to spend the rest of your life selling sugared water or do you want …

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Apple erinnert an das Lebenswerk von Steve Jobs

Apple-CEO Tim Cook spricht auf dem Apple-Campus in Cupertino über Steve Jobs

Apple hat sich 20. Oktober 2011 mit Live-Musik von Coldplay und Norah Jones von seinem Mitgründer Steve Jobs verabschiedet. Tausende Mitarbeiter versammelten sich zu der firmeninternen Trauerfeier auf dem Gelände des Hauptquartiers im kalifornischen Cupertino. Neben dem neuen Konzernchef Tim Cook sprachen auch der amerikanische Ex-Vizepräsident und Apple-Verwaltungsratsmitglied Al Gore sowie Chefdesigner Jony Ive. Norah …

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Die besten Zitate von Steve Jobs

Steve Jobs hat nicht nur Apple geformt, sondern auch maßgebliche Innovationen in der Musik- und Filmindustrie vorangetrieben. Am 5. Oktober 2011 ist er nach langer, schwerer Krankheit gestorben. In Erinnerung an Steve Jobs die markantesten Zitate des genialen und charismatischen Unternehmensführers.

Steve Jobs

It’s better to be a pirate than join the navy.

— Steve Jobs trieb die Macintosh-Entwickler Anfang der 80er Jahre mit allen Mitteln an.

“There have only been two milestone products in our industry – the Apple 2 in 1977 and the IBM PC in 1981. Today…one year after LISA we are introducing the third industry milestone product…Macintosh. Many of us have been working on Macintosh for over two years now and it has turned out insanely great. You’ve just seen some pictures of Macintosh now I’d like to show you Macintosh in person.”

— Steve Jobs zum Launch des Apple Macintosh am 24. Januar 1984.

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Steve Jobs startet die Kampagne “Think Different” (1997)

In diesem Video aus dem Jahr 1997 erläutert Apple-Chef Steve Jobs die Kampagne “Think Different”: (Unsere neue Anzeigen-Kampagne) honoriert die Leute, die die Welt verändert haben. Einige von ihnen leben, andere nicht mehr. Aber auch bei denjenigen, die nicht mehr leben, können wir sicher sei, dass sie einen Mac genommen hätten, wenn sie mit einem …

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Wie Steve Jobs das Macintosh-Projekt entdeckt hat

Mit dem Börsengang von Apple Computer im Dezember 1980 wurde Steve Jobs zum Multimillionär – doch er besaß nicht genügend Aktien, um Apple Computer insgesamt und damit auch seine eigene Aufgabe innerhalb von Apple bestimmen zu können. Anfang 1981 stand er zumindest ohne Verantwortung für ein bestimmtes Projekt da. Zum Leidwesen von Jef Raskin stürzte sich Jobs auf das Macintosh-Projekt, das zu diesem Zeitpunkt im Apple-Verwaltungssrat (Board) noch nicht so richtig ernst genommen wurde.

Doch Steve Jobs wusste, was er wollte: Er hatte bei Xerox PARC die grafische Benutzeroberfläche des Xerox Alto gesehen. Statt grüner Buchstaben auf dunklem Hintergrund sah man weiße Dokumenten-Fenster mit schwarzer Schrift – wie bei einem Blatt Papier. Verschiedene Schriftarten konnten ausgewählt werden. Die Grafikkarte steuerte auf dem Bildschirm frei einzelne Pixel an. Mit Hilfe einer Maus konnte ein Zeiger auf dem Bildschirm bewegt werden, um Texte zu markieren oder Befehle auszuführen. Dateien wurden durch Symbole auf einem virtuellen Schreibtisch repräsentiert.


Demo des Xerox Alto (aus: Triumph of the Nerds)

Den Alto konnte man nicht kaufen. Allein der Hauptspeicher dieses Experimental-Computers hätte zu diesem Zeitpunk rund 7000 Dollar gekostet. Jobs wollte einen Computer noch besser als der Alto – und auch besser als Apples Lisa. Die neue Wundermaschine sollte aber nur einen Bruchteil von Lisa kosten, für den man inklusive externer Festplatte rund 12 000 Dollar zahlen musste.

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