• WSteve Jobs at WDC 2007
    Steve Jobs (1955-2011)

Zehn Jahre iPad – Vom “Jesus”-Tablet zum Arbeits-Werkzeug

Steve Jobs stellt das erste ipad vor (2010)

Der Hype, den die Vorstellung des iPad vor zehn Jahren auslöste, war enorm. Der Tablet Computer von Apple sollte die Ära nach dem Personal Computer einleiten. Doch so leicht lässt sich der PC vom iPad nicht verdrängen. Die Reaktionen auf die Vorstellung des iPad am 27. Januar 2010 fielen selbst für Apple-Verhältnisse überbordend aus. “Das letzte Mal, als …

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Apple History TV: Steve Jobs präsentiert das iPad (2010)

Das erste iPad wurde von Steve Jobs am 27. Januar 2010 in San Francisco präsentiert: In der Keynote zur “MacWorld Expo” zeigte er zunächst eine Folie, mit einem iPhoneu nd einen Laptop, zwischen denen ein Fragezeichen stand. “Die Frage lautet, ist hier noch Platz für etwas in der Mitte?”, rief er. Dieses “Etwas” müsse alle …

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Mike Markkula

Wie Mike Markkula die Erfolgsgeschichte von Apple erst möglich gemacht hat

Mike Markkula im Büro von Apple (1977)
Mike Markkula im Büro von Apple (1977)

Steve Jobs und Steve Wozniak sind in die Computer-Geschichte als die Gründer von Apple Computer eingegangen. Einer breiteren Öffentlichkeit blieb dabei verborgen, dass im Hintergrund ein Mann wirkte, ohne den es den Erfolg von Apple Computer nie gegeben hätte. Die Rede ist nicht vom dritte Apple-Gründer Ronald Wayne, der nach knapp zwei Wochen schon wieder ausstieg und seinen Anteil von zehn Prozent wieder zurückgab, sondern von Mike Markkula, der als Investor und Manager eine maßgebliche Rolle bei Apple spielte.

Im Herbst 1976 suchte Jobs nach Investoren, um die Produktion des neu entwickelten Apple II finanzieren zu können – und landete nach einer kurzen Odyssee bei Mike Markkula, der bereits als junger Mann bei Fairchild und Intel durch Aktien-Optionen ein Millionenvermögen angehäuft und sich mit 32 Jahren aus der Halbleiter-Industrie in ein Leben als “Privatier” verabschiedet hatte.

Atari-Gründer Nolan Bushnell
Atari-Gründer Nolan Bushnell lehnte 1976 eine Investition in Apple ab

Der Finanzbedarf der Garagenfirma Apple war – zumindest aus der Perspektive der mittellosen Gründer – enorm: Allein  für die Fertigung des Plastikgehäuses hatte Jobs ein Investitionsvolumen von 100.000 Dollar kalkuliert. Insgesamt benötigte die junge Firma über 200.000 Dollar, um den von Steve Wozniak (“Woz”) konstruierten Apple II Wirklichkeit werden zu lassen. Jobs fragte zunächst Nolan Bushnell, den Gründer von Atari, ob er nicht für 50.000 Dollar ein Drittel der Anteile von Apple übernehmen wolle. Schließlich hatte Bushnell Jobs einige Jahre zuvor bei Atari eingestellt – wegen seiner fehlenden sozialen Kompetenz war der junge Mann allerdings in die Nachtschicht bei Atari verbannt worden. “Ich war so schlau, Nein zu sagen”, erinnerte sich Bushnell gegenüber Steve-Jobs-Biograf Walter Isaacson später mit einem sarkastischen Unterton an die verpasste Chance seines Lebens. “Es ist irgendwie lustig, daran zu denken, wenn mir nicht gerade die Tränen kommen.”

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1984 – Der berühmte Super-Bowl-Werbespot

Die TV-Werbung von Apple im Vorfeld des Marktstarts des Apple Macintosh während des Super Bowl XVIII der amerikanischen Football-Liga NFL am 2. Januar 1984 hat Medien- und Computergeschichte geschrieben. Der von Regisseur Ridley Scott produzierte Spot “1984” für den ersten Apple Macintosh Werbung wurde zum besten Werbespot aller Zeiten (Advertising Age). gewählt. Zu Beginn des …

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Apple-History-FAQ: Die Apple-Geschichte in Fragen und Antworten

Wer sind die Gründer von Apple? Apple wurde am 1. April 1976 von Steve Jobs, Steve Wozniak und Ron Wayne gegründet. Wayne zog sich bereits bereits elf Tage später aus der Garagenfirma wieder zurück, weil er das finanzielle Risiko scheute. Wie wurde Apple bekannt? Apple hat mehrfach in der Computer- und Elektronik-Geschichte wichtige Meilensteine gesetzt. …

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Hello, I’m Macintosh – Wie der Apple Macintosh die Welt veränderte

Es ist das Super-Bowl-Finale am 22. Januar 1984, knapp hundert Millionen Menschen schauen zu. Das Spiel selbst verläuft weniger spannend – bereits zur Halbzeit liegen die Los Angeles Raiders gegen die Washington Redskins mit 21:3 in Führung. Für Furore sorgt viel mehr ein außergewöhnlicher Werbespot, der im dritten Viertel ausgestrahlt wird. In dem 60 Sekunden …

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Steve Jobs: “Stay hungry, stay foolish” – Deutsche Übersetzung der Stanford-Rede

Am 12. Juni 2005 hielt Apple-Gründer Steve Jobs eine Rede vor Absolventen der Stanford-Universität. Er hatte gerade eine erfolgreiche Krebsbehandlung überstanden. Nie wieder sprach Jobs so offen über sein Leben.

Steve Jobs’ 2005 Stanford Commencement


Steve Jobs’ 2005 Stanford Commencement Address in German translation:

“Bleibt hungrig, bleibt tollkühn” – Steve Jobs über das Leben

Der volle Text der Ansprache in einer leicht gekürzten Übersetzung (German translation):

Ich fühle mich geehrt, heute mit Ihnen bei der Abschlussfeier in einer der besten Universitäten der Welt zu sein. Ich habe nie eine Hochschule abgeschlossen. Um ehrlich zu sein, so nahe wie jetzt gerade war ich einem College-Abschluss noch nie. Heute möchte ich Ihnen drei Geschichten aus meinem Leben erzählen. Das ist alles. Keine große Sache. Nur drei Geschichten.

Bei der ersten geht es darüber, die Punkte zu verbinden.

Ich habe das Reed College nach sechs Monaten geschmissen, und dann noch 18 Monate frei besucht, bevor ich das Studium endgültig abbrach. Warum habe ich nicht weitergemacht?

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Es begann mit “Annie” – Erste Entwürfe für den Volkscomputer “Macintosh”

Bis zum Tag der offiziellen Vorstellung des Apple Macintosh am 24. Januar 1984 war es ein langer Weg gewesen. Fünf Jahre zuvor, im Frühling 1979 machte sich Apple-Chairman Mike Markkula Gedanken darüber, ob sein Unternehmen nicht einen 500-Dollar-Computer auf den Markt bringen sollte. Markkula beauftragte Jef Raskin mit dem geheimen “Annie”-Projekt. Raskin war für die …

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Apple Lisa: Legendäre Computerneuheit und gigantischer Flop

Apple Lisa gilt als der erste relevante Computer für den Massenmarkt, der über eine grafische Bedienoberfläche verfügte. Noch vor dem Macintosh versuchte Apple mit Lisa, das revolutionäre GUI-Konzept aus dem legendären Forschungszentrum Xerox PARC umzusetzen. Und obwohl Apple im Vergleich zum Xerox Alto, der nur in niedrigen Stückzahlen verkauft wurde, vieles richtig gemacht hat, geriet auch Apple Lisa zu einem Flop, der fast das damals noch sehr junge Unternehmen Apple Computer Inc. in den Abgrund gerissen hätte.