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	<title>Mac History</title>
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	<description>Die Geschichte von Apple - aufgeschrieben von Christoph Dernbach</description>
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		<title>Steve Jobs (1) &#8211; „Verlassen“, „Auserw&#228;hlt“ und „Speziell“</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 21:58:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Dernbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Apple-Geschichte]]></category>
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		<description><![CDATA[Eine charismatische Ausstrahlung muss Steve Jobs schon als 13 Jahre alter Sch&#252;ler gehabt haben. Oder war es nur seine Frechheit, mit der er auch sp&#228;ter immer wieder Gespr&#228;chspartner &#252;berrumpeln sollte? Der Achtkl&#228;ssler wollte damals f&#252;r ein Schulprojekt einen Frequenzz&#228;hler bauen und ben&#246;tigte einige Bauteile daf&#252;r. Er sprach keinen Geringeren als Bill Hewlett an, den legend&#228;ren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1996" class="wp-caption alignnone" style="width: 590px"><a href="http://www.mac-history.de/wp-content/uploads/2011/08/steve_jobs_christoph_dernbach.jpg"><img class="size-large wp-image-1996" title="Steve Jobs auf der WWDC im Juni 2008" src="http://www.mac-history.de/wp-content/uploads/2011/08/steve_jobs_christoph_dernbach-1024x680.jpg" alt="Steve Jobs auf der WWDC im Juni 2008" width="580" height="385" /></a><p class="wp-caption-text">Steve Jobs auf der WWDC im Juni 2008</p></div>
<div id="attachment_1433" class="wp-caption alignleft" style="width: 303px"><a href="http://www.mac-history.net/wp-content/uploads/2012/01/steve_jobs-highschool_photo.jpg"><img class="size-full wp-image-1433" title="Steve Jobs' highschool photo" src="http://www.mac-history.net/wp-content/uploads/2012/01/steve_jobs-highschool_photo.jpg" alt="Steve Jobs' Highschool-Foto" width="293" height="357" /></a><p class="wp-caption-text">Steve Jobs&#39; Highschool-Foto</p></div>
<p>Eine charismatische Ausstrahlung muss Steve Jobs schon als 13 Jahre alter Sch&#252;ler gehabt haben. Oder war es nur seine Frechheit, mit der er auch sp&#228;ter immer wieder Gespr&#228;chspartner &#252;berrumpeln sollte? Der Achtkl&#228;ssler wollte damals f&#252;r ein Schulprojekt einen Frequenzz&#228;hler bauen und ben&#246;tigte einige Bauteile daf&#252;r. Er sprach keinen Geringeren als Bill Hewlett an, den legend&#228;ren Mitbegr&#252;nder des Computerkonzerns Hewlett-Packard (HP). Der Silicon-Valley-Pionier stand in den sechziger Jahren noch im Telefonbuch. Der schlaksige Junge schwatzte dem Konzern-Boss nicht nur die ben&#246;tigten Bauteile ab, sondern ergatterte auch noch einen Ferienjob bei HP. Er hielt sich zur richtigen Zeit am richtigen Ort auf. Dabei war Steve Jobs das Schicksal des erfolgreichsten Unternehmers Amerikas nicht in die Wiege gelegt worden. „Er war ein Junge, der kein Geld hatte“, erinnert sich sein Freund und Apple-Mitbegr&#252;nder Steve Wozniak. „Er hatte nichts au&#223;er seinem Verstand. Aber er brachte uns Dinge, die zu einer Herausforderung f&#252;r uns alle wurde.“ Paul Otellini, Chef des Chip-Giganten Intel, sagt, ein wahres Genie erkenne man daran, dass mit dem Wirken jede Person auf dem Planeten erreicht werde. „Steve hat das geschafft, und zwar nicht nur einmal, sondern im Laufe seines erstaunlichen Lebens viele, viele Male.“ Im Unterschied zu Industrie-Titanen wie Bill Gates stammte Steve Jobs nicht aus einem wohlhabenden Elternhaus, sondern aus kleinen Verh&#228;ltnissen.</p>
<div id="attachment_1434" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://www.mac-history.net/wp-content/uploads/2012/01/wi_steve_jobs_vater_paul_jobs_ca_1958.jpg"><img class="size-medium wp-image-1434" title="Steve Jobs with his father Paul Jobs (1958)" src="http://www.mac-history.net/wp-content/uploads/2012/01/wi_steve_jobs_vater_paul_jobs_ca_1958-250x300.jpg" alt="Steve Jobs with his father Paul Jobs (1956)" width="250" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Steve Jobs mit seinem Vater Paul Jobs (1956)</p></div>
<p>Seine leiblichen Eltern, der syrische Student Abdulfattah John Jandali und seine amerikanische Freundin Joanne Simpson, gaben ihn nach der Geburt zur Adoption frei. Das damals noch unverheiratete Paar, beide waren 23 und studierten an der Universit&#228;t Wisconsin, konnte sich 1955 nicht vorstellen, ohne eigenes Einkommen f&#252;r ein Kind zu sorgen. Eigentlich bestanden die beiden darauf, dass ihr Baby bei einer Akademiker-Familie landen solle. Sie sollte sich darum k&#252;mmern, dass der Junge sp&#228;ter auch auf die Universit&#228;t gehen kann. Doch die Wunschfamilie bekam in letzter Minute kalte F&#252;&#223;e und sagte die Adoption ab. Das Kind landete bei Paul und Clara Jobs. Steves Adoptionseltern waren einfache Leute, sein Vater Automechaniker, seine Mutter B&#252;roangestellte.</p>
<p>Als Steve f&#252;nf Jahre alt war, zogen seine Eltern mit ihm von San Francisco nach Mountain View, mitten in das boomende Silicon Valley. In der neuen Nachbarschaft erz&#228;hlte er einem M&#228;dchen, dass er ein Adoptivkind war, berichtet Buchautor Walter Isaacson in seiner Biografie &#252;ber Steve Jobs: „Soll das hei&#223;en, dass dich deine richtigen Eltern nicht gewollt haben?“, erkundigte sich das M&#228;dchen. „Das traf mich wie ein Blitz“, erinnerte sich Jobs. „Ich wei&#223; noch, wie ich ins Haus rannte und weinte.“ Die Eltern sagten dann: „Wir haben speziell dich ausgesucht.“ Diese Schl&#252;sselszene beschrieb schon fr&#252;h im Leben des Steve Jobs das Spannungsverh&#228;ltnis zwischen den Begriffen „Verlassen“, „Auserw&#228;hlt“ und „Speziell“.</p>
<p>Enge Freunde von Steve Jobs sind der Meinung, dass das Bewusstsein, nach der Geburt weggegeben worden zu sein, Narben bei ihm hinterlassen habe. &#8220;Ich glaube, sein Verlangen nach v&#246;lliger Kontrolle bei allem, was er tut, leitet sich direkt von seiner Pers&#246;nlichkeit ab und der Tatsache, dass er direkt nach der Geburt von seiner Mutter zur Adoption freigegeben wurde&#8221;, sagte Del Yocam, ein langj&#228;hriger Kollege. &#8220;Er m&#246;chte seine Umgebung unter Kontrolle haben und betrachtet das Produkt als etwas zu ihm Geh&#246;riges.&#8221;</p>
<p><strong>Steve hat es kapiert</strong></p>
<p>Wer wei&#223;, wohin der Lebensweg von Steve Jobs gef&#252;hrt h&#228;tte, wenn er in der Schule nicht den begeisterten Elektronikbastler Steve Wozniak getroffen h&#228;tte, der vier Klassen &#252;ber ihm war. Trotz des Altersunterschieds fanden die beiden Steves schnell zusammen. „Es kam mir vor, als h&#228;tten wir eine Menge gemeinsam“, erinnerte sich Woz sp&#228;ter in seiner Autobiografie. „Normalerweise war es f&#252;r mich ziemlich schwer, anderen die Dinge zu erkl&#228;ren, an denen ich gerade arbeitete, aber Steve hat es sofort kapiert. Ich mochte ihn. Er war ziemlich d&#252;nn und drahtig und voller Energie.“</p>
<div id="attachment_1435" class="wp-caption alignnone" style="width: 430px"><a href="http://www.mac-history.net/wp-content/uploads/2012/01/Steve-Jobs-Homestead.jpg"><img class="size-full wp-image-1435" title="Steve Jobs (circled) at Homestead High School Electronics Club" src="http://www.mac-history.net/wp-content/uploads/2012/01/Steve-Jobs-Homestead.jpg" alt="Steve Jobs (circled) at Homestead High School Electronics Club" width="420" height="298" /></a><p class="wp-caption-text">Steve Jobs (eingekreist) im Homestead High School Electronics Club (1969)</p></div>
<p>Als Teenager tummelten sich Jobs und sein &#228;lterer Freund in der „Phone-Phreaking-Szene“. Hacker wie „Captain Crunch“ hatten mit Hilfe einer Plastikpfeife aus einer Cornflakes-Packung herausgefunden, wie man mit bestimmten T&#246;nen die Systeme des Telefongiganten AT&amp;T manipulieren konnte, um kostenlose Telefonate zu erm&#246;glichen. Die beiden Steves waren elektrisiert.</p>
<div id="attachment_1436" class="wp-caption alignleft" style="width: 277px"><a href="http://www.mac-history.net/wp-content/uploads/2012/01/sj-first-bluebox.jpg"><img class="size-medium wp-image-1436" title="Wozniak and Jobs Blue Box, ca. 1972. " src="http://www.mac-history.net/wp-content/uploads/2012/01/sj-first-bluebox-267x300.jpg" alt="Wozniak and Jobs Blue Box, ca. 1972. " width="267" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Blue Box von Wozniak und Jobs (1972)</p></div>
<p>Woz konstruierte aus billigen Elektronik-Teilen und einem kleinen Lautsprecher ein vollgestopftes K&#228;stchen, mit dem man die Tonfolgen viel pr&#228;ziser und eleganter erzeugen konnte als mit der Spielzeug-Pfeife. „Mit einer Blue-Box konnten wir dem System vorgaukeln, wir seien ein Telefon-Computer“, erinnerte sich Steve Jobs sp&#228;ter. „Du konntest aus einer Telefonzelle White Planes, New York, anrufen, dann eine Satellitenverbindung nach Europa aufbauen, eine Kabelstrecke in die T&#252;rkei legen, nach Los Angeles zur&#252;ckverbinden. Man konnte eine Verbindung drei, vier Mal um den Globus herum aufbauen und ein Telefon in der Nachbarschaft anrufen. Wenn man etwas in den H&#246;rer rief, kam es 30 Sekunden sp&#228;ter auf dem anderen H&#246;rer an.“</p>
<p>Die Manipulation des Telefonsystems war nat&#252;rlich illegal. Das hinderte Woz und Jobs nicht daran, Blue Boxes zu bauen und im Bekanntenkreis zu verkaufen. „Zwei Teenager konnten damals f&#252;r hundert Dollar eine Box bauen und damit eine Infrastruktur kontrollieren, die mehrere hundert Milliarden Dollar wert war, n&#228;mlich das gesamte Telefonsystem der Welt. Das war magisch.“ Bei der „Blue-Box“-Episode blitzte zum ersten Mal der Gesch&#228;ftssinn von Steve Jobs auf. W&#228;hrend Woz vor allem seine Geek-Kumpanen beeindrucken wollte, ging es seinem j&#252;ngeren Freund auch ums Geldverdienen und die Erkenntnis, dass man mit einem kleinen Einsatz gro&#223;e Wetten gewinnen kann.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/HFURM8O-oYI" frameborder="0" width="580" height="423"></iframe></p>
<p>„Erfahrungen wie diese zeigten uns, welche Macht eine Idee haben kann“, sagte Jobs viele Jahre sp&#228;ter der Santa Clara Valley Historical Association. „Wenn wir keine Blue Boxes gebaut h&#228;tten, dann h&#228;tten wir auch Apple nie gr&#252;ndet.“ 1972 wollte Jobs unbedingt beim Reed College im benachbarten Bundesstaat Oregon studieren, obwohl ihm klar war, dass sich seine Eltern die Hochschulgeb&#252;hren nicht leisten konnten. „Alle Ersparnisse meiner Arbeiterklasse-Eltern gingen f&#252;r meine College-Geb&#252;hren drauf“, erinnerte sich Steve Jobs im Juni 2005 anl&#228;sslich seiner legend&#228;ren Er&#246;ffnungsansprache f&#252;r das akademische Jahr an der Stanford University. „Sechs Monate sp&#228;ter sah ich keinen Wert mehr darin. Ich hatte &#252;berhaupt keine Idee, was ich mit meinem Leben anfangen wollte und konnte mir auch nicht vorstellen, wie das College mir dabei helfen sollte, das herauszufinden.“</p>
<p><object width="580" height="329" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="flashvars" value="intl_lang=en-us&amp;photo_secret=4ae564f75d&amp;photo_id=6220764135" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="src" value="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=71377" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="580" height="329" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=71377" flashvars="intl_lang=en-us&amp;photo_secret=4ae564f75d&amp;photo_id=6220764135" allowFullScreen="true" allowfullscreen="true" /></object><br />
<small>Wall Mossberg (Wall Street Journal) &#252;ber die Rolle von Steve Jobs und Apple in der Pionierphase der PC-Industrie</small></p>
<p>Weiterlesen &#8211; <a href="http://www.mac-history.de/apple-geschichte-2/2012-02-21/steve-jobs-2-die-suche-nach-dem-sinn-des-lebens">Teil 2 &#8211; Steve Jobs: Die Suche nach dem Sinn des Lebens</a></p>
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		<title>Steve Jobs (2): Die Suche nach dem Sinn des Lebens</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 22:18:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Dernbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Teil 1: Steve Jobs – „Verlassen“, „Auserw&#228;hlt“ und „Speziell“ Steve Jobs brach das 1973 Studium ab und schlug sich als Lebensk&#252;nstler durch. Im Hare-Krishna-Tempel holte er sich hin und wieder eine warme Mahlzeit ab. Er schmuggelte sich in den Kalligraphie-Kurs ein, der auf dem Reed College angeboten wurde. „Ich erfuhr von Serifen- und serifenlosen Schriften. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.mac-history.de/apple-geschichte-2/2012-02-22/steve-jobs-1-verlassen-auserwahlt-und-speziell">Teil 1: Steve Jobs – „Verlassen“, „Auserw&#228;hlt“ und „Speziell“</a></p>
<p>Steve Jobs brach das 1973 Studium ab und schlug sich als Lebensk&#252;nstler durch. Im Hare-Krishna-Tempel holte er sich hin und wieder eine warme Mahlzeit ab. Er schmuggelte sich in den Kalligraphie-Kurs ein, der auf dem Reed College angeboten wurde. „Ich erfuhr von Serifen- und serifenlosen Schriften. Lernte, wie man den Abstand zwischen verschiedenen Buchstabenkombinationen anpasst. Erfuhr, was gro&#223;artige Schriften gro&#223;artig macht. Es war wundervoll, historisch, kunstvoll dezent auf eine Weise, die Wissenschaft nicht einfangen kann, und ich fand es faszinierend.“ Auch diese Episode sollte sich sp&#228;ter in der Computergeschichte auswirken:</p>
<blockquote><p>Zehn Jahre sp&#228;ter, als wir den ersten Macintosh entwarfen, kam alles wieder. (…) Es war der erste Computer mit sch&#246;nen Schriftzeichen. H&#228;tte ich damals nicht das Studium abgebrochen, h&#228;tte der Mac niemals die verschiedenen Schriftarten oder Schriftzeichen mit proportionalen Abst&#228;nden bekommen. Und da Windows den Mac einfach kopiert hat, h&#228;tte sie wahrscheinlich auch kein anderer Personal Computer gehabt.</p></blockquote>
<p>Steve Jobs war auf der Suche nach dem Sinn des Lebens. Er experimentierte mit bewusstseinserweiternden Drogen. 1975 nutzte er eine Dienstreise f&#252;r seinen damaligen Arbeitgeber Atari nach Europa, um auf eigene Faust nach Indien zu fahren. Jobs besch&#228;ftigte sich in dieser Zeit intensiv mit den Lehren des Harvard-Professors Richard Alpert, der zum Hinduismus konvertiert war und in Indien als Guru Ram Dass („Diener Gottes“) lehrte. In Indien fand Jobs aber keine Erleuchtung, sondern landete bei einem Betr&#252;ger, der seine Guru-Rolle nur spielte. Desillusioniert kehrte er nach Kalifornien zur&#252;ck.</p>
<div id="attachment_1437" class="wp-caption alignleft" style="width: 235px"><a href="http://www.mac-history.net/wp-content/uploads/2012/01/Steve-Jobs-Hombrew-Club.jpg"><img class="size-medium wp-image-1437" title="The Homebrew Computer Club newsletter" src="http://www.mac-history.net/wp-content/uploads/2012/01/Steve-Jobs-Hombrew-Club-225x300.jpg" alt="The Homebrew Computer Club newsletter" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Newsletter des Homebrew Computer Clubs</p></div>
<p>Unterdessen versuchte sein Freund Steve Wozniak die „merkw&#252;rdige, schrullige Truppe von Leuten“ zu &#252;berzeugen, die sich Homebrew Computer Club nannte. „Das war eine Gruppe, die fasziniert war von der Technologie und den Dingen, die man damit erreichen konnte.“ F&#252;r die Geeks im Club entwickelte Woz einen Bausatz, der sp&#228;ter als Apple I bekannt werden sollte. Steve Jobs schmiedete da bereits viel gr&#246;&#223;ere Pl&#228;ne, denn er hatte beobachtet, dass nur wenige Leute im Homebrew die Zeit oder das Geschick hatten, die im Club pr&#228;sentierten Computer selbst aufzubauen. „Warum bauen wir die Platine nicht selbst und verkaufen sie ihnen?“, fragte er Woz. </p>
<div id="attachment_1439" class="wp-caption alignnone" style="width: 590px"><a href="http://www.mac-history.de/allgemein/2010-09-24/die-geschichte-des-apple-macintosh/attachment/428-revision-43" rel="attachment wp-att-1439"><img src="http://www.mac-history.net/wp-content/uploads/2012/01/HBCC_1978-e1328132413477.jpg" alt="Homebrew Computer Club meeting (1978)" title="Homebrew Computer Club meeting (1978)" width="580" height="393" class="size-full wp-image-1439" /></a><p class="wp-caption-text">Homebrew Computer Club meeting (1978)</p></div>
<p><a href="http://www.mac-history.de/apple-geschichte-2/2012-02-20/steve-jobs-3-grundung-von-apple-und-erster-erfolg-mit-dem-apple-ii">Weiterlesen: Steve Jobs (3) &#8211; Gr&#252;ndung von Apple und erster Erfolg mit dem Apple II</a></p>
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		<title>Steve Jobs (3) &#8211; Gr&#252;ndung von Apple und erster Erfolg mit dem Apple II</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 22:19:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Dernbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Apple-Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Apple II]]></category>
		<category><![CDATA[Apple-Gründung]]></category>
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		<description><![CDATA[Steve Jobs (2): Die Suche nach dem Sinn des Lebens Mit einem gewissen Sinn f&#252;r Humor gr&#252;ndeten Jobs und Wozniak die Firma Apple Computer am „April Foolsday“, dem 1. April 1976. F&#252;r das notwenige Startkapital von 1000 Dollar verkaufte Wozniak seinen programmierbaren Taschenrechner HP 65 f&#252;r 500 Dollar, Jobs setzte die Erl&#246;se aus dem Verkauf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.mac-history.de/steve-jobs/2012-02-21/steve-jobs-2-die-suche-nach-dem-sinn-des-lebens">Steve Jobs (2): Die Suche nach dem Sinn des Lebens</a></p>
<p>Mit einem gewissen Sinn f&#252;r Humor gr&#252;ndeten Jobs und Wozniak die Firma Apple Computer am „April Foolsday“, dem 1. April 1976. F&#252;r das notwenige Startkapital von 1000 Dollar verkaufte Wozniak seinen programmierbaren Taschenrechner HP 65 f&#252;r 500 Dollar, Jobs setzte die Erl&#246;se aus dem Verkauf seines VW-Busses ein. </p>
<div id="attachment_1438" class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a href="http://www.mac-history.net/wp-content/uploads/2012/01/Jobs-Wozniak-Apple-1.jpg"><img class="size-full wp-image-1438" title="Steve Jobs and Steve Wozniak using Apple 1 computer system, ca. 1976" src="http://www.mac-history.net/wp-content/uploads/2012/01/Jobs-Wozniak-Apple-1.jpg" alt="Steve Jobs and Steve Wozniak using Apple 1 computer system, ca. 1976" width="500" height="349" /></a><p class="wp-caption-text">Steve Jobs und Steve Wozniak mit einem Apple I, um 1976</p></div>
<p>Der dritte Firmengr&#252;nder, Ron Wayne, sollte als Erwachsener vom Dienst f&#252;r eine ordentliche Buchf&#252;hrung sorgen. Er erhielt daf&#252;r immerhin zehn Prozent der Firmenanteile, die beiden Steves jeweils 45 Prozent. Doch Wayne stieg schon nach wenigen Wochen wieder aus, weil dem Familienvater das Haftungsrisiko zu un&#252;berschaubar war und er etwas mehr zu verlieren hatte als die beiden Steves. Die Rolle des erwachsenen Aufsehers &#252;bernahm dann sp&#228;ter der Million&#228;r Mike Markkula. Er investierte eine Viertelmillion Dollar in das Start-up, um die Produktion und Vermarktung des Apple II zu finanzieren.</p>
<p><strong>Durchbruch mit dem Apple II</strong></p>
<p>Steve Wozniak war das Hardware-Genie. Treibende Kraft bei der Vermarktung war Woz’ dynamischer Kompagnon Steve Jobs. Er war von Woz technischen F&#228;higkeiten fasziniert, auch weil er selbst nie in der Lage gewesen w&#228;re, einen Computer wie den Apple II selbst zu konstruieren. Doch er sah seinen Freund auch kritisch: „Woz ist in mancher Hinsicht brillant, hat aber viel von einem Fachidioten, denn er war richtig verklemmt, wenn er mit Menschen, die er nicht kannte, verhandeln musste“, meinte Jobs und zog gegen&#252;ber seinem Biografen Isaacson die Bilanz: „Wir waren ein gutes Team.“ Wozniak hingegen war von der Gesch&#228;ftst&#252;chtigkeit seines Freundes beeindruckt: „Ich wollte nie mit Menschen verhandeln m&#252;ssen und diplomatisch sein, Steve jedoch konnte Leute anrufen, die er nicht kannte, und sie dazu bringen, etwas zu tun“, sagte Wozniak. „Er konnte schroff gegen&#252;ber Menschen sein, die seiner Ansicht nach nicht klug waren, aber mich behandelte er nie grob.“ </p>
<p>Woz h&#228;tte sich auch zufrieden gegeben, wenn der Apple II als Bausatz vertrieben worden w&#228;re. Doch Jobs verlangte ein komplettes Produkt in einem glatten hellen Plastikgeh&#228;use, &#228;hnlich wie bei einer Cuisinart-K&#252;chenmaschine. Au&#223;erdem forderte Jobs eine Stromversorgung mit einem aufwendigen Schaltnetzteil, die einen Ventilator &#252;berfl&#252;ssig machte und nervte Wozinak damit, dass die Linien auf der Platine des Apple II gerade verlaufen mussten. Der Riesenaufwand lohnte sich: Der von Woz entwickelte Apple II war der erste Personal Computer, der ein Massenpublikum fand.</p>
<div id="attachment_1440" class="wp-caption alignnone" style="width: 570px"><a href="http://www.mac-history.net/wp-content/uploads/2012/01/Visicalc.png"><img class="size-full wp-image-1440" title="A screenshot of Visicalc" src="http://www.mac-history.net/wp-content/uploads/2012/01/Visicalc.png" alt="A screenshot of Visicalc" width="560" height="384" /></a><p class="wp-caption-text">Screenshot von Visicalc</p></div>
<p>Der Verkaufserfolg wurde vorangetrieben durch VisiCalc, der ersten Tabellenkalkulation f&#252;r einen Mikrocomputer. „Von einer monatlichen St&#252;ckzahl von 1000 schossen wir pl&#246;tzlich hoch auf 10 000“, erinnert sich Woz. „Meine G&#252;te, ging das alles schnell! In den Jahren 1978 und 1979 wurden wir immer erfolgreicher. 1980 waren wir das erste Unternehmen, das eine Million Computer verkaufte.“</p>
<p>Am 12. Dezember 1980 ging die Apple Computer Inc. an die B&#246;rse. Steve Jobs wurde mit dem B&#246;rsengang zum Multimillion&#228;r, denn Apple wurde nun mit 1,8 Milliarden Dollar bewertet. Vergessen waren die schwierigen Zeiten, in denen er seinen Freund Woz &#252;bervorteilt und ihm bei einem Programmier-Job f&#252;r Atari den gerechten Anteil an dem Honorar vorenthalten hatte. Jobs besa&#223; jetzt 7,5 Millionen Apple-Aktien im Wert von 217 Millionen Dollar. Aber auch Woz konnte alle wirtschaftlichen Probleme vergessen. Ihm wurden vier Millionen Aktien (116 Mio. Dollar) zugeteilt. Markkulas Anteil von sieben Millionen Aktien waren 203 Millionen Dollar schwer. „Mit 23 Jahren besa&#223; ich schon &#252;ber eine Million Dollar. Und &#252;ber zehn Millionen Dollar, als ich 24 war. Und &#252;ber 100 Millionen Dollar, als ich 25 Jahre alt war“, sagte Jobs 1995 in einem Interview. „Es war nicht so wichtig, weil ich es niemals wegen des Geldes getan habe.“ </p>
<p>Weiterlesen: <a href="http://www.mac-history.de/apple-geschichte-2/2012-02-19/steve-jobs-4-die-erleuchtung-im-xerox-parc">Teil 4 &#8211; Die Erleuchtung im Xerox PARC</a></p>
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		<title>Steve Jobs (4) &#8211; Die Erleuchtung im Xerox PARC</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Feb 2012 22:40:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Dernbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Steve Jobs (3) &#8211; Gr&#252;ndung von Apple und erster Erfolg mit dem Apple II Der B&#246;rsengang von Apple am 12. Dezember 1980 hatte f&#252;r Steve Jobs eine bittere Konsequenz. Im Unterschied zu Bill Gates bei Microsoft war der Apple-Mitbegr&#252;nder nicht mehr der ma&#223;gebliche Entscheider in „seinem“ Unternehmen. Er verf&#252;gte zwar &#252;ber massig Geld, aber nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.mac-history.de/apple-geschichte-2/2012-02-20/steve-jobs-3-grundung-von-apple-und-erster-erfolg-mit-dem-apple-ii">Steve Jobs (3) &#8211; Gr&#252;ndung von Apple und erster Erfolg mit dem Apple II</a></p>
<div id="attachment_1441" class="wp-caption alignnone" style="width: 590px"><a href="http://www.mac-history.de/allgemein/2010-09-24/die-geschichte-des-apple-macintosh/attachment/428-revision-45" rel="attachment wp-att-1441"><img class="size-full wp-image-1441" title="Steve Jobs celebrating Apple's IPO (1980)" src="http://www.mac-history.net/wp-content/uploads/2012/01/steve_jobs_apple_ipo_1980-e1328049439354.jpeg" alt="Steve Jobs celebrating Apple's IPO (1980)" width="580" height="493" /></a><p class="wp-caption-text">Steve Jobs feiert den B&#246;rsengang von Apple (1980)</p></div>
<p>Der B&#246;rsengang von Apple am 12. Dezember 1980 hatte f&#252;r Steve Jobs eine bittere Konsequenz. Im Unterschied zu Bill Gates bei Microsoft war der Apple-Mitbegr&#252;nder nicht mehr der ma&#223;gebliche Entscheider in „seinem“ Unternehmen. Er verf&#252;gte zwar &#252;ber massig Geld, aber nicht mehr &#252;ber die Mehrheit der Firmen-Anteile. Das Kommando bei Apple hatte nun das von den Investoren bestimmte Management. Die zentrale Figur an der F&#252;hrungsspitze von Apple war damals „Angel Investor“ Mike Markkula, der im Sommer 1981 den Posten des Gesch&#228;ftsf&#252;hrers von Mike Scott &#252;bernommen hatte. Markkula und Jobs waren sich aber einig, dass an der Spitze des Apple-Managements eine charismatische Figur stehen sollte, die die Methoden des modernen Marketings aus der Konsumg&#252;ter-Industrie bei Apple einf&#252;hren sollte. An der Ostk&#252;ste der USA in der F&#252;hrungsetage des CocaCola-Konkurrenten PepsiCo wurden Jobs und Markkula f&#252;ndig.</p>
<p><strong>Dynamic Duo</strong></p>
<div id="attachment_1442" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://www.mac-history.net/wp-content/uploads/2012/01/dynamic_duo.jpg"><img class="size-full wp-image-1442" title="Apple's Dynamic Duo" src="http://www.mac-history.net/wp-content/uploads/2012/01/dynamic_duo.jpg" alt="Apple's Dynamic Duo" width="240" height="315" /></a><p class="wp-caption-text">Dynamic Duo (1984)</p></div>
<p>„Wollen Sie Ihr Leben lang Zuckerwasser verkaufen oder die Welt ver&#228;ndern?“ Mit diesem ber&#252;hmt gewordenen Satz &#252;berzeugte Steve Jobs 1983 den Pepsi-Manager John Sculley zum Wechsel in die Computer-Industrie und zum Umzug nach Kalifornien. Doch das „Dynamic Duo“ funktionierte nicht lange. Schnell wurde deutlich, dass sich der Apple-Mitbegr&#252;nder Jobs und der Apple-CEO Sculley in zentralen Fragen wie der Vermarktungsstrategie f&#252;r den Macintosh nicht einigen konnten. Dessen Anf&#228;nge gehen in die Zeit vor dem B&#246;rsengang von Apple zur&#252;ck: Markkula und Scott hatten 1979 den begabten Ingenieur Jef Raskin beauftragt, einen „Volkscomputer“ zu konstruieren.</p>
<p>Das neue Modell sollte die Abh&#228;ngigkeit des Unternehmens vom Megaseller Apple II reduzieren. Aber das Projekt kam nur m&#252;hsam voran, auch weil Steve Wozniak keine wirklich aktive mehr Rolle spielte. Nach einem Flugzeugabsturz mit seiner Beechcraft Bonanza im Februar 1981 hatte sich Woz weitgehend von Apple zur&#252;ckgezogen. Daher war es Steve Jobs, der in dieser Phase bei Apple auch technologisch die Richtung vorgab. Dabei war er kein Erfinder, Ingenieur oder Programmierer. Jobs konnte aber die Tragweite von neuen technologischen Konzepten viel besser einsch&#228;tzen als andere.</p>
<p><strong>Die Erleuchtung im Xerox PARC</strong></p>
<p>Sein Meisterst&#252;ck beim Technologie-Scouting legte Steve Jobs im Fall Xerox PARC ab. Bereits 1979 hatte er mit einem kleinen Team von Apple-Entwicklern das legend&#228;re kalifornische Forschungszentrum im benachbarten Palo Alto besucht und dort einen Blick in die Zukunft werfen k&#246;nnen: „Ich war total geblendet von dem ersten Ding, das sie mir zeigten: die grafische Bedienoberfl&#228;che. Ich dachte, das ist das beste Ding, was mir je in meinem Leben unter die Augen gekommen ist“, sagte Jobs 1995 in einem TV-Interview. </p>
<p>Steve Jobs hatte im Xerox PARC das Licht gesehen. Nun wollte er auch bei Apple einen Computer bauen, der kinderleicht zu bedienen war. Den Eintritt ins Forschungszentrum PARC hatte sich Apple durch einen Aktiendeal erkauft, der den bornierten Xerox-Managern an der Ostk&#252;ste lukrativ erschien: Xerox durfte noch vor dem B&#246;rsengang von Apple 100 000 Aktien des Start-up-Unternehmens f&#252;r eine Millionen Dollar kaufen. Kurzfristig hatte sich dieser Deal gelohnt, denn die Anteile waren nun bereits 17,6 Millionen Dollar wert. Langfristig verspielte Xerox jedoch die Chance, die Bedeutung eines Branchenriesen wie Microsoft oder IBM zu erlangen, weil die Arbeit ihrer Forscher in Kalifornien hausintern ignoriert wurde.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/pMUtyfXyLSA" frameborder="0" width="580" height="423"></iframe></p>
<p>Larry Tesler, der damals als Xerox-Angestellter an der Vorf&#252;hrung der GUI f&#252;r die bunte Apple-Truppe teilnahm, war von den Besuchern fasziniert, die wie Hippies aussahen: „Nach einer Stunde verstanden sie die Technologie unserer Demos und was sie bedeuteten besser als jeder Xerox-Manager nach all den Jahren, in denen wir sie ihnen gezeigt hatten.“ Steve Jobs sah das &#228;hnlich: „Innerhalb von zehn Minuten war mir klar, dass eines Tages alle Computer so arbeiten w&#252;rden.“ </p>
<p>Steve Jobs sollte recht behalten. Als den Xerox-Managern zehn Jahre sp&#228;ter d&#228;mmerte, dass sie Apple das geistige Eigentum ihrer Forscher im PARC f&#252;r kleines Geld auf dem Silbertablett serviert hatten, zogen sie vor Gericht. Im Dezember 1989 verklagte Xerox Apple Computer und verlangte 150 Millionen Dollar Schadensersatz. In der Sache wurde vor Gericht aber gar nicht mehr verhandelt, weil m&#246;gliche Anspr&#252;che von Xerox inzwischen verj&#228;hrt waren. Den ersten Versuch, die grafische Bedienoberfl&#228;che auf dem Massenmarkt einzuf&#252;hren, unternahm Apple 1983 mit dem Modell Lisa. In Anzeigen wurde der Rechner mit der bemerkenswerten Software als „Maserati f&#252;r Ihr Gehirn“ beworben. Der Gesch&#228;ftserfolg blieb allerdings aus. Der Preis von 10 000 Dollar war viel zu hoch, um die vielen Interessenten in Scharen tats&#228;chlich zum Kauf zu bewegen.</p>
<p><a href="http://www.mac-history.de/apple-geschichte-2/2012-02-18/steve-jobs-5-die-macintosh-piraten">Weiterlesen &#8211; Teil 5 &#8211; Die Macintosh-Piraten</a></p>
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		<title>Steve Jobs (5) &#8211; Die Macintosh-Piraten</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Feb 2012 22:45:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Dernbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Steve Jobs (4) &#8211; Die Erleuchtung im Xerox PARC Steve Jobs konnte sich schnell vom Misserfolg des Apple Lisa distanzieren, denn 1980 hatte ihm der damalige Gesch&#228;ftsf&#252;hrer Mike Scott die F&#252;hrung des LisaTeams verwehrt. In einem internen Wettstreit mit der Lisa-Truppe hatte Jobs daraufhin das noch junge Macintosh-Projekt von Jef Raskin &#252;bernommen und 5000 Dollar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.mac-history.de/apple-geschichte-2/2012-02-18/steve-jobs-4-die-erleuchtung-im-xerox-parc">Steve Jobs (4) &#8211; Die Erleuchtung im Xerox PARC</a></p>
<div id="attachment_1655" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.mac-history.de/allgemein/2008-07-20/macbook-intel-core/attachment/691-revision-14" rel="attachment wp-att-1655"><img class="size-medium wp-image-1655" title="The pirate flog on building Bandley III" src="http://www.mac-history.net/wp-content/uploads/2012/01/piratenflagge640-300x225.jpg" alt="The pirate flog on building Bandley III" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Piraten-Flagge &#252;ber dem Geb&#228;ude Bandley III</p></div>
<p>Steve Jobs konnte sich schnell vom Misserfolg des Apple Lisa distanzieren, denn 1980 hatte ihm der damalige Gesch&#228;ftsf&#252;hrer Mike Scott die F&#252;hrung des LisaTeams verwehrt. In einem internen Wettstreit mit der Lisa-Truppe hatte Jobs daraufhin das noch junge Macintosh-Projekt von Jef Raskin &#252;bernommen und 5000 Dollar darauf gewettet, dass er mit dem Mac noch vor der Lisa auf den Markt kommen sollte. Zun&#228;chst ekelte er Raskin aus der Gruppe. Dann positionierte Jobs sein Team innerhalb von Apple als RebellenTruppe. Sie wollten es der Lisa-Truppe beweisen, die das Vertrauen der Gesch&#228;ftsf&#252;hrung genoss.</p>
<p>&#220;ber dem Geb&#228;ude der Mac-Entwickler „Bandley III“ flatterte eine Totenkopf-Flagge. „Es ist besser, ein Pirat zu sein, als in die Navy zu gehen“, sagte Jobs seinen Entwicklern. Apple-Investor Arthur Rock regte sich &#252;ber die Aktion m&#228;chtig auf: „Die Flagge zu hissen, war m&#228;chtig bl&#246;d. Sie erkl&#228;rte dem Rest der Firma, ihr taugt nichts.“ </p>
<p><div id="attachment_2482" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.mac-history.de/wp-content/uploads/2012/02/pirate-team-macintosh.jpg"><img src="http://www.mac-history.de/wp-content/uploads/2012/02/pirate-team-macintosh.jpg" alt="Das Macintosh-Team unter der Piratenflagge" title="Das Macintosh-Team unter der Piratenflagge" width="300" height="231" class="size-full wp-image-2482" /></a><p class="wp-caption-text">Das Macintosh-Team unter der Piratenflagge</p></div>Jobs hatte ein Dream-Team genialer Programmierer und Ingenieure um sich versammelt, das er wie ein Sektenf&#252;hrer mit Schmeicheleien und Br&#252;llattacken zu immer neuen H&#246;chstleistungen antrieb. Doch die st&#228;ndig neuen Anforderungen von Jobs verz&#246;gerten das Mac-Projekt immer wieder, sodass der Apple-Mitbegr&#252;nder seine Wette gegen das Lisa-Team verlor. Erst am 24. Januar 1984 war es so weit. Der Mac war fertig. </p>
<p>Zur &#246;ffentlichen Pr&#228;sentation des neuen Computer-Modells rezitierte Jobs „The Times They Are A-Changin“ von Bob Dylan: </p>
<p><center><br />
<blockquote>Kommt, Schreiber und Kritiker<br />
Die ihr mit der Feder prophezeit<br />
Und haltet die Augen offen<br />
Die Chance kommt nicht wieder<br />
Und redet nicht zu fr&#252;h<br />
Denn das Rad dreht sich noch<br />
Und keiner kann jetzt schon sagen, wen es benennen wird<br />
Denn der jetzige Verlierer wird sp&#228;ter gewinnen<br />
Denn die Zeiten &#228;ndern sich</p></blockquote>
<p></center></p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/9TzhTqzXFgQ" frameborder="0" width="580" height="423"></iframe></p>
<p>Dass die Launchfeier des Macs formal eine Aktion&#228;rsversammlung von Apple war, r&#252;ckte bei diesem Auftritt in den Hintergrund. Der 29 Jahre alte Unternehmensgr&#252;nder konnte sich diese Freiheit herausnehmen. Sein Feindbild war IBM. Der Ostk&#252;sten-Konzern wollte mit dem IBM-PC den Markt der Personal Computer erobern, der erst durch Firmen wie Atari, Commodore und nat&#252;rlich Apple entstanden war. IBM war f&#252;r den Apple-Mitbegr&#252;nder identisch mit dem „Big Brother“ aus George Orwells Roman „1984“, der mit allen Mitteln seine alte Vorherrschaft aus der Mainframe-&#196;ra in das zun&#228;chst komplett untersch&#228;tzte Zeitalter der Personal Computer hin&#252;berretten wolle. </p>
<p>Im ber&#252;hmtesten TV-Werbespot aller Zeiten setzte Regisseur Ridley Scott diese Vision der geknechteten IBM-Anwender, die durch den Mac befreit w&#252;rden, optisch um. Der Mac sollte in dem Clip beweisen, warum Big Brother IBM nicht die Welt dominieren, warum „1984 nicht 1984“ sein w&#252;rde. </p>
<p><iframe width="580" height="423" src="http://www.youtube.com/embed/OYecfV3ubP8" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Jobs war sichtbar stolz auf das Erreichte und f&#252;hrt dies auf die breit angelegte Begabung seiner Mitarbeiter zur&#252;ck: „Ein Teil des Macintosh-Erfolgs bestand darin, dass die Leute, die daran gearbeitet haben, Musiker, Dichter, K&#252;nstler, Zoologen und Historiker, zuf&#228;llig auch die besten Computerwissenschaftler der Welt waren“, sagte er 1995 in einer Dokumentation des US-Fernsehsenders PBS.</p>
<p>Weiterlesen: <a href='http://www.mac-history.de/apple-geschichte-2/2012-02-17/steve-jobs-6-das-dynamic-duo-bricht-entzwei'>Teil 6: Das Dynamic Duo bricht entzwei – Neustart mit Pixar</a></p>
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		<title>Steve Jobs (6): Das Dynamic Duo bricht entzwei &#8211; Neustart mit Pixar</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Feb 2012 23:11:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Dernbach</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Andy Hertzfeld]]></category>
		<category><![CDATA[George Lucas]]></category>
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		<description><![CDATA[Steve Jobs (5) – Die Macintosh-Piraten Schwieriger Start f&#252;r den Mac Mit dem Macintosh hatte Steve Jobs einen neuen Meilenstein der Computer-Entwicklung gesetzt. Doch Apple musste zun&#228;chst eine lange Durststrecke &#252;berwinden, um den kommerziellen Durchbruch zu schaffen. Das lag auch daran, dass das erste Mac-Modell mit 128 Kilobyte Hauptspeicher deutlich zu knapp ausgestattet war. Apple-Fellow [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.mac-history.de/apple-geschichte-2/2012-02-18/steve-jobs-5-die-macintosh-piraten">Steve Jobs (5) – Die Macintosh-Piraten</a></p>
<p><strong>Schwieriger Start f&#252;r den Mac</strong></p>
<p>Mit dem Macintosh hatte Steve Jobs einen neuen Meilenstein der Computer-Entwicklung gesetzt. Doch Apple musste zun&#228;chst eine lange Durststrecke &#252;berwinden, um den kommerziellen Durchbruch zu schaffen. Das lag auch daran, dass das erste Mac-Modell mit 128 Kilobyte Hauptspeicher deutlich zu knapp ausgestattet war. Apple-Fellow Alan Kay beschrieb den Mac damals als einen „Honda mit einem Ein-Gallonen-Tank“. Au&#223;erdem fehlten damals noch die Anwendungen wie Aldus Pagemaker oder Peripherieger&#228;te wie der Laserdrucker, mit denen man sp&#228;ter die St&#228;rken der Mac-GUI im Desktop Publishing nutzen konnte. </p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/GtmiTWCxgSk" frameborder="0" width="580" height="423"></iframe></p>
<p>Apple-CEO John Sculley warf Jobs im Herbst 1984 vor, die Absatzprobleme des Macs einfach zu ignorieren, die auch technische Ursachen hatten. Die magere Ausstattung des ersten Mac-Modells machte ihn langsam. Au&#223;erdem mussten die Anwender st&#228;ndig zwischen System- und Programm-Disketten hin- und herwechseln, weil der Mac kein zweites Diskettenlaufwerk oder eine Festplatte hatte. „Ich hatte Steve (als Leiter der Mac-Division) zu einer gr&#246;&#223;eren Macht verholfen, als er jemals besessen hatte. Und ich hatte damit ein Monster geschaffen“, schrieb Sculley sp&#228;ter in seinem Buch „Odyssee“. </p>
<p>Im April 1985 eskalierte der Konflikt. In einem zweit&#228;gigen Marathon-Meeting verlangte Sculley, Jobs den Posten des Apple Vice President und General Managers der Macintosh-Abteilung zu entziehen. Steve Jobs sollte nach dem Willen von Sculley neuer Apple-Chairman werden und die Firma nach au&#223;en hin vertreten, ohne Einfluss auf das Kerngesch&#228;ft zu haben. Als Jobs von den Entmachtungspl&#228;nen Wind bekam, versuchte er einen Putsch im Apple-Board zu organisieren. Sculley wehrte sich und sagte dem Vorstand: „Schaut her, das ist Steves Firma. Ich wurde hierher geholt, um zu helfen. Und wenn ihr Steve die Firma f&#252;hren lassen wollt, ist das auch in Ordnung. Wir m&#252;ssen aber entscheiden, was wir tun wollen. Und jeder muss hinter dieser Entscheidung stehen.“ Die Mehrheit im Board stand hinter dem Ex-Pepsi-Mann und wandte sich von Steve Jobs ab.</p>
<p>Jobs verliert im Showdown</p>
<p><div id="attachment_2252" class="wp-caption alignleft" style="width: 346px"><a href="http://www.mac-history.de/wp-content/uploads/2012/01/newsweek_1985_wiz_kids_fall_steve_jobs.jpg"><img src="http://www.mac-history.de/wp-content/uploads/2012/01/newsweek_1985_wiz_kids_fall_steve_jobs.jpg" alt="&#039;Der Fall des Wunderkindes&#039; auf dem Titel von Newsweek" title="&#039;Der Fall des Wunderkindes&#039; auf dem Titel von Newsweek" width="336" height="446" class="size-full wp-image-2252" /></a><p class="wp-caption-text">&#039;Der Fall des Wunderkindes&#039; auf dem Titel von Newsweek</p></div>Ende Mai 1985 verlor Jobs seine Verantwortlichkeiten und wurde auf den Chairman-Posten abgeschoben. Im September 1985 verlie&#223; der Apple-Mitbegr&#252;nder mit einer Handvoll Leute das Unternehmen, um NeXT Computer zu begr&#252;nden. „Ich bin erst 30 Jahre alt und m&#246;chte noch etwas leisten und erreichen“, schrieb Jobs zum Abschied an Mike Markkula. Die Reaktionen der Apple-Besch&#228;ftigten auf den De-facto-Rauswurf offenbarten beide Seiten des Steve Jobs: Andy Hertzfeld, einer der V&#228;ter des Macintosh, trauerte Jobs offen hinterher, obwohl auch er von ihm mit r&#252;den Methoden angetrieben worden war: „Apple hat damals seine Seele verloren“, sagte der Software-Entwickler, der nach dem Weggang von Jobs Apple verlie&#223; und zuletzt mit dem Design von Google+ Schlagzeilen machte. Larry Tesler, der von Xerox zu Apple gekommen war, sprach aber auch die dunkle Seite des Mitbegr&#252;nders offen an: „Jeder war an irgendeinem Punkt von Steve Jobs terrorisiert worden. So waren manche erleichtert, dass der Terrorist gegangen war.“ </p>
<p>Jobs verkaufte 1985 alle seine Apple-Aktien bis auf eine und hatte damit rund 70 Millionen Dollar auf dem Konto. Durch einen Zufall wurde er in dieser Zeit auf die zum Verkauf stehende Trickfilmabteilung von George Lucas aufmerksam. Der StarWars-Regisseur hatte sich 1983 von seiner Frau scheiden lassen und war klamm. Zumindest konnte sich Lucas nicht mehr leisten, Jahr f&#252;r Jahr Millionen Dollar in die innovative, aber &#246;konomisch nicht besonders erfolgreiche „Graphics Group“ von Lucasfilm zu stecken. Jobs kaufte Lucas die Abteilung f&#252;r f&#252;nf Millionen Dollar ab und investierte weitere f&#252;nf Millionen in die Firma, die nun Pixar hie&#223;. </p>
<p>Bei der Entwicklung des Macintosh hatte sich Jobs um jedes noch so winzige Detail gek&#252;mmert und war seinen Mitarbeiten mit seiner Kompromisslosigkeit immer wieder auf die Nerven gegangen. Dem Pixar-Management lie&#223; er hingegen gro&#223;e Freiheiten. Doch dieser Spielraum zahlte sich zun&#228;chst nicht aus. Das eigentliche Kernprodukt, der Pixar Image Computer zur Animation von Filmsequenzen, verkaufte sich nur schleppend. Daf&#252;r sammelten die Kurzfilme des genialen Pixar-Angestellten John Lasseter auf Filmfestivals einen Preis nach dem anderen ein, obwohl die Streifen eigentlich nur als Demos f&#252;r die Leistungsf&#228;higkeit der Pixar-Hardware gedacht waren. Deshalb fokussierte sich Pixar Anfang der neunziger Jahre auf die Filme selbst, nicht mehr auf die Hardware.</p>
<p><strong>Mit „Toy Story“ zum Milliard&#228;r</strong></p>
<p>Der Durchbruch gelang Lasseters Mannschaft mit dem computeranimierten Zeichentrickfilm „Toy Story“, den Pixar f&#252;r Disney produziert hatte. Mit einem Produktionsetat von 30 Millionen Dollar spielte der Film &#252;ber 360 Millionen an den Kinokassen und in der Zweitvermarktung ein. Kurz nach dem Start von „Toy Story“ am 29. November 1995 ging Pixar an die B&#246;rse. </p>
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<p>Steve Jobs, der inzwischen sein Verm&#246;gen aus der ersten Apple-&#196;ra durch die st&#228;ndigen Zuwendungen an NeXT und Pixar fast aufgebraucht hatte, wurde dadurch zum Milliard&#228;r. „Andere haben einfach den Istzustand hingenommen“, sagte George Lucas nach dem Tod von Jobs. „Das Magische bei Steve war, dass er bei allem, was er ber&#252;hrt hat, das wahre Potenzial erkannte und bei seiner Vision keine Kompromisse einging.“ </p>
<p>Weiterlesen: <a href="http://www.mac-history.de/apple-geschichte-2/2012-02-16/steve-jobs-7-auf-zu-neuen-ufern-mit-next">Teil 7 &#8211; Auf zu neuen Ufern mit NeXT</a></p>
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