Mai 25

iMac G4 (2002)

iMac G4 (2002)

iMac G4 (2002)

Das erfolgreiche Design des iMac wurde im Januar 2002 komplett ersetzt. Die Vielfarbigkeit wich einem schlichten Weiß. Der Röhrenmonitor wurde durch einen an einem dreifach beweglichen Arm (Goose Neck) befestigten TFT-Bildschirm ersetzt, in dessen halbkugelförmigem Fuß sich der gesamte Computer samt Netzteil, Festplatte, Schnittstellen und optischem Laufwerk befindet. Dieses Design wird scherzhaft auch „Nachttischlampe“ oder „Germknödel“ genannt und zeichnet sich mittlerweile durch einen hohen Wiederverkaufswert aus.

Kurioserweise wurden vorher erdachte Ideen, den gesamten Rechner in der Vertikalen im Gehäuse eines Flachbildschirms unterzubringen, beim iMac G4 aus technischen Gründen verworfen, beim iMac G5 letztendlich aber trotzdem umgesetzt. Das ursprüngliche iMac-Design wurde im eMac fortgeführt. Die zweite Generation wurde mit Prozessorgeschwindigkeiten zwischen 700 MHz und 1,25 GHz angeboten. Die Größen der TFT-Bildschirme begannen bei 15 Zoll und endeten mit für damalige Verhältnisse sehr großen 20 Zoll.

Apple Xserve

Der Xserve ist ein Macintosh-Server von Apple, der zum Einbau in einen 19″-Rack vorgesehen ist. Er wird nicht mit dem normalen Mac OS X verkauft, sondern mit Mac OS X Server.

Der erste Xserve wurde im Mai 2002 eingeführt. Im März 2003 führte Apple die Xserve ClusterNodes ein, die nur über eine einzige Festplatte verfügen und nicht mit Videokarten oder optischen Laufwerken bestückt sind. Einige der schnellsten Supercomputer der Welt sind Xserve Cluster, der Xserve Cluster der Virginia Polytechnic Institute and State University nahm in der TOP500-Liste von November 2004, den siebten Platz ein.

2004 wurde der Xserve G5 eingeführt, der über ein oder zwei Prozessoren vom Typ PowerPC 970 mit 2 GHz verfügt. Aus Gründen der Wärmeableitung können in ihn nur 3 Festplatten eingebaut werden. Der Platz für die vierte Festplatte wurde für die Belüftung benötigt. Zwischen Januar 2005 und August 2006 wurden die Doppelprozessor-Xserve mit einem CPU-Takt von 2,3 GHz ausgeliefert. Auf der WWDC 2006 in San Francisco am 7. August 2006 wurde der neue Xserve mit Intel Prozessoren vorgestellt. Im Oktober 2006 wurden die Xserve mit einem bis zu 3 GHz starken Quad-Core 64-Bit „Woodcrest“ Xeon Prozessor von Intel ausgeliefert. Laut Apple seien diese bis zu 5-mal schneller als die alten Server mit G5 Prozessor.

Der Xserve unterstützt bis zu drei SATA- und SAS-Laufwerke und eine maximale interne Speicherkapazität von bis zu 2,25 TB. Darüber hinaus verfügt er über zwei PCI-Express-Steckplätze mit 8 Lanes und zwei Gigabit-Ethernet-Anschlüsse, die den simultanen Anschluss an mehrere Netzwerke ermöglichen. Wie schon beim Xserve G5 wird ein internes DVD-ROM/CD-RW-Laufwerk verbaut. Der 256-Bit Speicher-Controller mit einer Bandbreite von bis zu 21,3 GB/Sek. unterstützt bis zu 32 GB DDR2 Arbeitsspeicher mit 667 MHz.

Optional kann ein Xserve mit redundantem Netzteil erworben werden. Dies ist ein wichtiges Kriterium für Industrietauglichkeit, z. B. im Bereich von Prozessleitsystemen, welche eine sehr hohe Verfügbarkeit aufweisen müssen. Der Xserve dient häufig als Metadaten-Controller innerhalb einer Xsan-Umgebung in Verbindung mit einem oder mehreren Xserve RAID. Die Xserve G5 Cluster Nodes findet man sehr häufig in Render-Farmen zum Auslagern und Beschleunigen der Rechenleistung im Bereich Videoschnitt, Compositing und 3D.

XServe im Rack

XServe im Rack

Liste der Xserve

Xserve mit PowerPC G4-Prozessoren

  • Xserve G4
  • Xserve G4 Cluster Node

Xserve mit PowerPC G5-Prozessoren

  • Xserve G5 (1 x 2 GHz oder 2 x 2 bis 2,3 GHz PPC G5)
  • Xserve G5 Cluster Node (2 x 2 bis 2,3 GHz PPC G5)

Xserve mit Intel Xeon Core Duo-Prozessoren

  • Xserve (2 x 2 GHz, 2 x 2,66 GHz bis 2 x 3 GHz)

Xserve mit Intel Xeon 8-Core Technologie

  • Bis zu 32 GB RAM und 4 Terabyte Harddisk

Quellen:

Seite „Apple iMac“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 2. Juni 2009, 20:04 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Apple_iMac&oldid=60713406(Abgerufen: 9. Juni 2009, 06:05 UTC)

Seite „Apple Xserve“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 11. März 2009, 14:21 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Apple_Xserve&oldid=57745627 (Abgerufen: 9. Juni 2009, 06:04 UTC)

Dieser Eintrag steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation (GNU FDL).

written by Christoph Dernbach


Leave a Reply

i3Theme sponsored by Top 10 Web Hosting, Hosting in Colombia and Web Hosting Reviews